In diesem Beitrag möchte ich euch ein Stück weit an den Vorbereitungen der Reise nach AlUla teilhaben lassen.

Der Reise nach AlUla? Ja genau, ich kann es selbst kaum glauben. Unser Partnerland hat eingeladen und so werde ich nach Saudi Arabien reisen.

Auf geht’s nach AlUla

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Ich reise aber nicht alleine, sondern zwei unserer Referenten kommen mit: Pavel und Miho. Ich freue mich, mit ihnen und mit Julia, die das Partnerland in Deutschland vertritt, diese Wüstenregion zu erkunden. Gemeinsam werden wir uns 6 Tage lang die Umgebung von AlUla ansehen und euch so oft wie möglich daran teilhaben lassen. Wir alle werden bereits während der Reise über unsere bekannten Kanäle berichten, also schaut bei Instagram, Facebook & Co einfach immer wieder rein und stellt sicher, dass ihr unseren Newsfeed abonniert habt.

Ich selbst war schon an vielen Orten auf dieser Welt, aber diese Reise ist mein erster Trip in ein arabisches Land und in die Wüste. Ich freue mich schon sehr darauf und bin gespannt, was uns erwartet. Als Fotografin hoffe ich auf tolle Wüsten-Impressionen mit Sand, Felsformationen, Palmen, nächtlichem Sternenhimmel und tagsüber strahlendem Sonnenschein, als Dattel-Liebhaberin hoffe ich auf besondere Leckereien (wusstet ihr, dass es viel mehr Dattel-Sorten gibt als man bei uns so kaufen kann?) und als Weltenbummlerin möchte ich den Menschen dort begegnen und bin neugierig, wie ihr Leben so ist.

Die beste Reisezeit für AlUla?

Temperaturen AlUla im FebruarJetzt im Februar scheint eine gute Reisezeit zu sein, die Temperaturen tagsüber sind nicht zu heiß und die Nächte werden langsam wieder etwas wärmer. Ich beobachte natürlich schon eine ganze Weile die Wettervorhersagen, das Handy macht es einem da ja leicht.

Nachdem das „Winter at Tantora“-Festival gerade vorbei ist, findet jetzt gerade das „Desert X AlUla“ Kunstfestival statt, an dem viele internationale Künstler teilnehmen. Ich bin echt gespannt!

Wir fahren natürlich auch zum jetzigen Zeitpunkt, damit Pavel und Miho noch genügend Zeit bleibt, die gewonnenen Eindrücke für unsere Samstag-Abend-Multivision am 11. Juni vorzubereiten. Ihr könnt euch den Termin schon mal vormerken und bekommt dann sowie in der AlUla-Fotoausstellung während der Messe noch einige, hoffentlich spektakuläre Eindrücke.

Reisevorbereitungen

Visum Saudi ArabienWenn man nach Saudi-Arabien reist, dann benötigt man zur Zeit ein elektronisches Visum. Sein eVisa kann man direkt auf dieser Seite beantragen, bezahlt die Visa-Gebühr (in der auch eine Krankenversicherung enthalten ist) und tatsächlich hatte ich keine 10 Minuten später das Visum im E-Mail-Postfach. Zur Beantragung benötigt man übrigens bereits die Flugdaten und die Unterkunft vor Ort, diese Angaben muss man direkt hinterlegen. Auch ein vorbereitetes Passbild als jpg in der Größe von 200×200 Pixeln mit weißem Hintergrund ist hilfreich, auch wenn man sich jederzeit in den Antragsbereich wieder einloggen kann um die Angaben zu vervollständigen.

Nachdem man sein Visum erhalten hat, muss man aufgrund der aktuellen COVID-Situation noch seinen Impfstatus registrieren und um im Land unterwegs sein zu können, ist die Verwendung der App Tawakkalna vorgeschrieben. Da habe ich mich erst mal verzweifelt versucht zu registrieren, bis ich dann erfahren habe, dass das wohl erst geht, wenn man vor Ort ist.

Übrigens darf man zur Zeit nach Saudi -rabien nur einreisen, wenn man einen negativen PCR-Test vorweisen kann, der maximal 72 Stunden vor Abflug gemacht wurde. Eine kleine Hürde, der ich in den letzten zwei Wochen vor der Reise mit quasi häuslicher Isolation begegnet bin – zum Spazieren und Einkaufen mit FFP2-Maske war ich aber mal draußen.

Ein wichtiges ToDo vor der Reise ist es, sich bei seinem Mobilfunkprovider schlau zu machen, was die Verbindung in Saudi-Arabien kostet, damit man nicht im Anschluss an die Reise noch eine saftige Rechnung begleichen muss. In meinem Fall lägen die Kosten für ein Telefonat bei 2,49 € pro Minute und ich würde für das Datenvolumen pro MB (!) 1,49 € zahlen. Da hilft nur, vor Ort eine Prepaid-SIM-Karte mit entsprechendem Gesprächs- und Datenvolumen kaufen. Dies sollte bereits am Flughafen Jeddah problemlos möglich sein, auf dem ich in den Flieger nach AlUla wechseln werde. Dort gibt es drei Anbieter von Prepaidkarten, die rund um die Uhr geöffnet sind.

Ich packe meinen Koffer…

Wer nach AlUla fliegt, sollte lange Kleidung einpacken statt kurzer Hosen. Denn die Knie sollten stets bedeckt sein, T-Shirts sind überall ok, der Bikini am Hotelpool, aber nicht in der Öffentlichkeit. Eingeschränkt fühle ich mich dadurch nicht, ich finde man sollte jede andere Kultur entsprechend respektieren und die lokalen Gepflogenheiten achten. Und nein, ich muss mich als Frau nicht verschleiern oder ein Kopftuch tragen. In meinem Koffer finden sich daher eher Jeans und lange, luftige Hosenröcke, T-Shirts und Pullis ohne provozierende Aufdrucke.

Unbedingt mit eingepackt gehört eine Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor.

Fotoequipment

Equipment für die AlUla ReiseEinige von euch werden es wissen, ich bin noch immer mit meiner geliebten Nikon D3S unterwegs und schleppe meistens viele Kilos Fotogepäck mit mir rum. Aber ja, die Kamera ist inzwischen in die Jahre gekommen und hat viele tausend Aufnahmen gemacht. Auf dieser Reise werde ich daher mal etwas Neues ausprobieren und mit leichterem Gepäck unterwegs sein. Nikon hat mir freundlicher Weise für den Trip eine Z6II zur Verfügung gestellt und für mich ist es der erste richtige Ausflug in die spiegellose Welt. Mit dabei sind ein 85 mm f1,8, das 24-120 mm f4, ein FTZ II Adapter (damit ich auch meine eigenen F-Objektive verwenden kann) und vor allem auch das Tamron 100-400 mm f4,5-6,3, das mir Tamron ebenfalls zum Testen mit an die Hand gibt. Normalerweise reise ich auch mit großem Stativ, aber dieses Mal probiere ich mit dem Lion Rock Traveler L von Rollei ein kompaktes Carbon-Reisestativ aus.

Einen ganz herzlichen Dank an Nikon, Rollei und Tamron für die Unterstützung!

Beim Packen des Equipments hilft mir natürlich unsere Packliste.

Vielleicht sollte ich an dieser Stelle noch einfügen, dass ich die Kamera am Wochenende schon mal getestet und sie zu einem Spaziergang mitgenommen habe. Schließlich muss man ja wissen, wie alles funktioniert und nicht umsonst predige ich allen immer, sie sollten ihre Kamera auch im Dunkeln beherrschen können. Nun ja, jetzt übe ich tatsächlich noch und habe wohl auf dem Hinflug Zeit, mich weiter mit ihr vertraut zu machen. So viel schon mal vorab: Als Nikon DSLR-Anwender ist vieles extrem vertraut und bedarf nur wenig Umgewöhnung. Aber klar, die Z6II kann viel mehr, hat mehr Menüeinträge und Funktionen. Ich bin besonders gespannt auf die Fokusnachverfolgung, mit der ich schon mal ein bisschen experimentiert habe. Begeistert hat mich die Naheinstellgrenze des 24-120mm Objektivs, ich glaube, das Makro bleibt zu Hause. 😉

Samstag wird es übrigens losgehen, von Frankfurt geht es über Jeddah nach AlUla. Und ich werde euch wie versprochen über Social Media auf dem Laufenden halten. 🙂

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Die Autorin

Katrin Schmidt

Katrin Schmidt

Geschäftsführung, Messeleitung

Kauffrau, Hobby-Fotografin & Sportbegeisterte

Enthusiastische Hobby-Fotografin mit besten Kenntnissen in den Bereichen Vertrieb & Marketing. Am liebsten fotografiert sie auf Reisen rund um die Welt und in der Natur vor der Haustür, sodass sie schon mal bei Sonnenaufgang durch den Dreck krabbelt. Katrin ist kreativ, lustig und ihr Teekonsum kurbelt die Weltwirtschaft an.

Zuständig für: Organisation, Marketing, Rahmenprogramm & Kooperationen

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