Slide Fotografie. Reise. Outdoor. Landschaftspark Duisburg, 11. + 12. Juni 2022
Bilderrahmen

Nichts macht das Zuhause so wunderbar persönlich wie eine schön gestaltete Wand mit - wie könnte es anders sein - eigenen Fotos.

In unserem Blogbeitrag geben wir euch Tipps für eine gekonnte Bilderrahmenhängung von klassisch bis verspielt.

Bilderrahmen anordnen

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Bilderrahmen

Wer kennt es nicht? Die Fotos stapeln sich in den Ordnern deiner Festplatte, in der Cloud oder deinem Smartphone. Vermutlich siehst du dir deine Bilder genau so selten an wie wir. Was schafft hier Abhilfe? Genau, eine Fotowand in den eigenen 4 Wänden. Also such dir die schönsten Fotos raus, lass sie drucken, ausarbeiten oder mach dies selbst, rahm sie und häng sie auf.

Was muss man bei der Auswahl der Bilderrahmen beachten? Welche Bilder passen zueinander? Und wie hängt man diese dann auf damit es auch gut aussieht?
Genau hierfür ist dieser Blogbeitrag gedacht. Wir geben dir einige Tipps und Anregungen mit auf den Weg und hoffen, dass wir dich dazu motivieren können dein Zuhause ein Stück schöner zu machen. Doch gerade daheim sollten die Bilder an der Wand nicht nur beeindrucken, sie sollten auch eine gewisse Ruhe mit sich bringen und „aufgeräumt“ wirken.

Vorneweg – einige Grundlagen zur Hängung von Bilderrahmen

Achtet auf euren Hintergrund. Optimal ist hier ein ruhiger, einfarbiger Hintergrund. Bei gemusterten Wänden empfiehlt es sich, sehr breite Bilderrahmen und/oder ein Passepartout einzusetzen um genügend „Abstand“ zwischen Motiv und Hintergrund zu bekommen. Bei einfarbigen Wänden solltest du darauf achten, dass die Wandfarbe nicht mit Rahmen, Passepartout oder Rahmen konkurriert.

Probiere die Bilder vorher aus, bevor du den Nagel in die Wand schlägst. Bei ein, zwei Bildern können diese direkt an die Wand gehalten werden. Am besten zu Zweit, damit du die Anordnung und Wirkung auch aus der Ferne betrachten kannst. Bei mehreren Bildern empfehlen wir, die Anordnung am Fußboden auszuprobieren. Um hier für genügend Abstand zu sorgen kann man z.B. auf eine Leiter steigen.

Achte auf die richtige Höhe der Bilder, diese sollten in der Regel auf Augenhöhe gehängt werden. Im Wohnzimmer können die Bilder ruhig etwas tiefer hängen als etwa im Eingangsbereich, da man hier meist sitzt.

Nutze eine Wasserwaage, um dich später nicht über schiefe Bilder zu ärgern.

Für die Minimalisten – das Bilderpaar

Für jene, die es gerne minimalistisch mögen, eignet sich am besten das Bilderpaar. Es empfiehlt sich hier, beispielsweise bei der Auswahl des Bilderrahmens auf gleiche oder zumindest ähnliche Größe, Farbe und Form zu setzen. Bei der Auswahl der Bilder bedenke, dass diese ebenfalls am besten wirken, wenn sie aufeinander abgestimmt sind.
Bei der Anordnung an der Wand kann man die Bilder entweder nebeneinander, untereinander oder auch versetzt voneinander platzieren. Achte dabei auf einen stimmigen Abstand der Bilder: Sie sollten nicht zu knapp beieinander, aber auch nicht zu weit auseinander hängen.
Bilderrahmen anordnen, Bilderpaar

Für die Geradlinigen – das Bilderrechteck

Zwei Bilder sind dir zu wenig? Du möchtest aber trotzdem eine eher homogene und schlichte Anordnung? Hierfür perfekt geeignet ist das Bilderrechteck. Auch hier solltest du auf ähnliche Bilderrahmen setzen, kannst aber etwas mit den Größen, Formen und Farben variieren. Die Bilder sollten in einem gedachten Rechteck angeordnet aufgehängt werden.
In wie weit du hier mit unterschiedlichen Rahmen, Größen und oder Farben spielst, obliegt ganz deiner Lust und Laune.
Bilderrahmen anordnen, Bilderrechteck
Bilderrahmen anordnen, Bilderrechteck

Für die Flexiblen – das Regalbrett

Du liebst die Abwechslung und möchtest neue Bilder jederzeit ergänzen oder Rahmen tauschen können, ohne dir darüber Gedanken machen zu müssen ob es dann auch noch passt?
Hierfür eignen sich am besten Regalbretter oder Bilderleisten. Einmal an der Wand montiert, können darauf Bilder nach Lust und Laune platziert werden. Nach der Familienfeier oder Urlaub können neue Bilder einfach ergänzt, getauscht und hin und her geschoben werden. Das sorgt für jede Menge Abwechslung und hält die Bilderwand immer aktuell. Natürlich kannst du deine Wand auch mit einer zweiten oder dritten Leiste versehen. Platziere die Leisten am Besten wie weiter oben beim „Bilderpaar“ erwähnt.
Bilderrahmen anordnen, Regalbrett

Für die Mutigen – die Bildergruppe

Du liebst es ausgefallen und extravagant? Dann versuche dich an der Bildergruppe. Was oft aussieht wie eine lockere und zufällig arrangierte Bildergalerie, stellt sich dann doch oft schwieriger als gedacht heraus. Ohne Plan entsteht rasch einen chaotisches, unruhiges und nicht stimmiges „Gesamtkunstwerk“. Hier ein paar Tipps, damit dir auch das gelingt und du deine Bilderauswahl zu einem großen Gesamtbild vereinen kannst:

  • Ein bestimmtes Detail sollte alle Bilder zumindest farblich oder thematisch verbinden.
  • Probiere die Anordnung zuerst am Boden aus. Hier kannst du nach Belieben herumschieben und musst nicht später hässliche Löcher in den Wänden verspachteln oder gar darüber malen oder tapezieren. Nutze hier auch eine Leiter, um mit mehr Distanz einen Blick darauf werfen zu können.
  • Baue eine 2er, 3er oder 4er-Gruppe mit identischen Bilderrahmen ein, damit sorgst du für mehr Ruhe im Ganzen.
  • Spiele mit geometrischen Formen – ordne die Bilder z.B. in einem großen Dreieck an oder richte sie an einem gedachten Linienkreuz aus (siehe Abbildung). Die Anordnung in gedachten Linien und Formen sorgt dabei immer für eine aufgeräumte Optik und somit für ein stimmigeres Gesamtbild.
  • Versuche homogene Abstände zwischen den Bildern einzuhalten, also die Abstände zu den jeweiligen Bildnachbarn gleich zu verteilen.
  • Platziere größere Bilder eher in der Mitte, die kleineren Bilder darum herum.

Bilderrahmen anordnen, Bildergruppe

Jetzt bist du an der Reihe!

Wir hoffen, wir konnten dich mit diesen Tipps und Anregungen dazu begeistern auch dein Zuhause mit deinen tollen Fotos aufzuhübschen. Schick uns doch gerne ein Foto davon per E-Mail. Du würdest uns eine riesige Freude machen und uns motivieren weitere Blogbeiträge wie diesen zu verfassen.

Abschließend noch eine alte Fotograf*innen Weisheit: „Ein Foto ist erst dann fertig, wenn es gedruckt wurde.“

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Der Autor

Winfried Strudl

Winfried Strudl

Grafik & Technik

Pixelschubser und Diplomierter Eventmanager

Aufgewachsen mit einem Commodore 64 und dem Internet beim "Erwachsen werden" zugesehen. Aufgeweckt, leicht chaotisch und für jeden Spaß zu haben. In der Freizeit gerne in den Bergen oder in der Natur. Ansonsten liebt er Gärtnern, Kochen, gutes Essen und Wein.

Zuständig für: Grafik, technische Unterstützung, Aufplanung & alle Stellen, an denen es gerade brennt

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