© Markus Schulze

Markus Schulzes apokalyptisches "Street Warrior Shooting" reizt die Möglichkeiten, die die einzigartige Industrie-Kulisse des Landschaftsparks bietet, voll aus.

Special Interest: Garantiert nicht jedermanns Sache

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Gibt es ihn überhaupt – den typischen Fotografen? Tatsächlich ist die gemeinsame Schnittmenge recht klein. Der typische Fotograf hat eine Kamera und drückt auf einen Auslöser. Und sonst? Überwiegen die Unterschiede! Die einen lieben es, mit Kameraeinstellungen und Filtern zu experimentieren, manche wollen sachlich dokumentieren, für andere entsteht das richtige Foto erst nach umfangreichen Bearbeitungen und Verfremdungen in Photoshop.

Sicherlich, für Themen wie Natur- und Reisefotografie – bei uns im Pott kommt noch die Industriefotografie hinzu – können sich große Gruppen begeistern und nicht ohne Grund zählen diese Workshops meist zu den ersten, denen wir im Ticket-Shop ein „Ausverkauft-Schild“ umhängen können. Aber die Photo+Adventure wäre nicht die Photo+Adventure, wenn wir nicht auch den Nischen, den speziellen Interessen und Leidenschaften sowie den ganz abgefahrenen Ideen Raum geben würden. Hier also eine kleine Auswahl aus unserem Workshop- und Seminarprogramm, die garantiert nicht für jeden das Richtige bereithält. Die Links führen euch zum jeweiligen Angebot in unserem Ticket-Shop, wo weitere Informationen zum Kurs  auf euch warten.

Völlig abgefahren

sandrabwDer Landschaftspark bietet mit seinen faszinierenden Industrie-Relikten eine wundervolle Kulisse für außergewöhnliche Ideen. Am weitesten dreht das Rad wohl Markus Schulze. Der Dozent für Fotografie an der Akademie Deutsche Pop in Köln zeigt euch in seinem apokalyptischen „Urban Street Warrior“-Shooting, wie man mystische Sets inszeniert, Models integriert und die vielen Industrie-Elemente mit einfachen Lichtmitteln kunstvoll abbildet. Ganz sicher werden hier einzigartige Aufnahmen entstehen, die ihresgleichen suchen.

Ähnliches ist aber sicher auch von Robin Prestons Workshop „Cars & Girls“ zu erwarten, der in Duisburg das „Look and Feel“ der amerikanischen 50er Jahre mit Rockabilly-Model, Hotrod und zwei Harleys aufleben lässt. Während hier vor allem die Herren der Schöpfung auf ihre Kosten kommen, können sich Fotografinnen bei Thomas Adorff und seinem tätowierten Male-Model „El Rey“ im Workshop „Ein echter Kerl“ austoben. Ganz normal klingt da auf den Blick Firat Bagdus Workshop „Hochzeitsfotografie“. Aber eben auch nur bis der Kurs beginnt. Wer dann die Aufnahme von der über stillgelegte Bahnschienen balancierenden Braut im Kasten hat, wird vielleicht nie wieder „normale“ Hochzeitfotos in einer Kirche schießen wollen.

Für eure Shootings stehen euch natürlich jeweils professionelle Models zur Verfügung, die sich von euch anleiten und in Szene setzen lassen. Ihr wollt erfahren, wie ihr eure Bildideen umsetzt, die Models dazu bringt so zu posen wie ihr euch das vorstellt, eure eigene Handschrift weiter entwickelt und technisch hervorragende Bilder produziert? Bildaufbau, -gestaltung, Kommunikation und vor allem auch das richtige Feeling für die Situation – unsere Profis hinter der Kamera wissen, wovon sie reden und worauf es ankommt. Sie haben sich auf ihre Nischen spezialisiert, sind mit Leidenschaft dabei und haben den einen oder anderen guten Rat zur Hand.

Andere Perspektiven entdecken

Multicopter_G_CollaWollt ihr über den Dingen stehen? Oder doch der Sache auf den Grund gehen? Wechselt doch mal die Perspektive, um neues zu entdecken. Zum Beispiel mit National Geographic Fotograf Gianluca Colla. In seinem englischsprachigen Workshop „Drones“ bekommt ihr die Möglichkeit, eine Drohne zu fliegen. Natürlich macht das nicht nur super viel Spaß, ihr profitiert auch von den vielen Erfahrungen des italienischen Top-Fotografen und Bruchpiloten.

Bruchpilot ist das richtige Stichwort, es geht wieder abwärts, nur noch tiefer: VDST-Fotoinstruktor Oliver Jung erklärt euch in seinem Seminar die Physik der „Unterwasserfotografie“. Im Vordergrund steht dabei der Umgang mit Licht und den Unterwasser-Phänomenen Reflexion, Brechung, Absorption und Streuung.

Ob über den Wolken oder unter Wasser, ganz sicher seht ihr die Welt hinterher mit anderen Augen und wisst, ob sich eine Investition in diese Techniken für euch lohnt.

Technisch ähnlich anspruchsvoll ist das Erstellen von professionellen Panorama-Aufnahmen. In seinem Praxisworkshop  „Panorama Production Workshop“ erfahrt ihr von Thomas Bredenfeld, Berufsfotograf und Autor des Standardwerks zur Panorama-Fotografie, worauf es bei der Produktion ankommt. Nach einem theoretischen Teil werdet ihr im Park eigene Panoramaaufnahmen machen und im Anschluss am Computer die Bilder aufbereiten.

Erzähle Geschichten in (bewegten) Bildern

07Manchmal sagt ein Bild mehr als 1000 Worte. In ihrem Workshop zur „Eventfotografie“ verraten Anouchka Olszewski und Peter Giefer euch, wie ihr die Betrachter eurer Fotos am Geschehen teilhaben lasst und die Atmosphäre aufnehmt. Inhaltliche Aspekte, besondere Stimmungen, unterschiedlichste Herausforderungen bei verschiedenen Events – das alles lernt ihr kennen und könnt es auch direkt auf unserem Event umsetzen.

Oder interessiert euch, wie ihr ein klein bisschen Hollywood in eure Videos bekommt? Wie entsteht der besondere Kino-Effekt, diese gewisse Dynamik? Wie sollte eine Geschichte erzählt werden, um sie für den Betrachter spannend zu machen? Welche Techniken gibt es, wie setzt ihr eure Spiegelreflexkamera dafür ein? Antworten und ganz viele Beispiele hat Gianluca Colla in seinem englischsprachigen Seminar „Video & Storytelling“ für euch.

So kommt man nach oben – ohne abzustürzen

selbstvermarktung1Ihr macht bereits hervorragende Aufnahmen? Das ist super, aber nur die halbe Miete. Der Erfolg eines Fotografen hängt nicht nur von seinen Bildern ab.  Um öffentlich wahrgenommen zu werden, braucht es mehr. Sind eure Bilder so aussagekräftig, dass sie keinerlei weiteren Worte bedürfen? Wie stellt ihr euch als Fotografen dar? Macht eure eigene, persönliche Geschichte neugierig auf eure Person und auf eure Bilder? Pavel Kaplun zeigt euch in seinem Seminar „Den eigenen Stil für die Selbstvermarktung finden“, wie ihr euch erfolgreich präsentiert.

Ähnlich wichtig ist es, auf dem Weg nach oben nicht ins Stolpern zu geraten. Und hier liegt so mancher Fallstrick in Form von Paragrafen aus. Was darf ich, was muss ich als Fotograf? Wie sieht es mit Nutzungs-, Urheber- und Persönlichkeitsrechten aus? Marie Slowioczek macht in ihrem „Fotorecht“-Seminar Berufs- und ambitionierte Hobbyfotografen fit für den Fotografenalltag.

Wie gesagt, all das ist sicher nicht jedermanns Sache. Aber vielleicht ist eins davon ja genau dein Ding. Dann sehen wir uns am 10., 11. oder 12. Juni auf der Photo+Adventure.

 

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Der Autor

Christian Thomas

Christian Thomas

Geschäftsführung, Messeleitung

Dipl. Ökonom, Nachteule

Made in Adelaide… aber geboren im Ruhrgebiet! Chris liebt Australien, seine Familie und Squash mit seinem besten Kumpel, wobei es dabei vor allem darum geht, dem anderen möglichst viele blaue Flecken zu verpassen. Mit sportlichem Ehrgeiz und einem sehr trockenen Humor sowie herausragenden mathematischen Kenntnissen gibt diese eher ruhige Nachteule dem Team eine ganz besondere Note. Chris ist jederzeit für ein BBQ zu haben und zockt extrem gerne Doppelkopf.

Zuständig für: PR, Grafik, Finanzen

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