Paris – im Frühling unschlagbar

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Paris, © Jochen Kohl

Paris, © Jochen KohlEin Wochenende in Paris im Frühling – das klingt für mich einfach hervorragend. Und dann dabei der Foto-Leidenschaft frönen – noch besser! Gerade wenn es um Fashionfotografie geht, ist die Mode-Metropole Paris natürlich der Ort der Wahl. Profifotograf Jochen Kohl nimmt euch daher samt Model mit in die Stadt der Mode und zeigt euch nicht nur seine Lieblingsplätze, sondern auch viele Tricks und Kniffe, wie ihr unverwechselbare Bilder erschaffen könnt. Ihr erhaltet übrigens auch ein Modelrelease, das auch die kommerzielle Nutzung im Rahmen der Eigenwerbung miteinschließt. Ideal also, wenn ihr euer Portfolio erweitern möchtet.

 

Paris, © Jochen Kohl   Paris, © Jochen Kohl   Paris, © Jochen Kohl

Mit Paris, der Stadt an der Seine, verbindet man große Boulevards und kleine Gassen, Straßencafés und romantische Restaurants, Kunst und Kultur. Es gibt viele wunderbare Gründe nach Paris zu fahren und jeder findet wohl sein persönliches Highlight. Hier sind einige meiner Gründe, wieso sich eine Reise nach Paris lohnt.

Sehenswertes in Paris – meine Highlights

  • Der Eiffelturm: Von hier habt ihr die beste Aussicht. Für alle Nicht-Schwindelfreien vielleicht interessant: die Aussicht gibt es übrigens schon ab der ersten Plattform. Das liegt daran, dass man damals in Paris nicht höher als 40 Meter bauen durfte, und die erste Plattform befindet sich in 57 Metern. Die dritte Plattform ist nur noch per Fahrstuhl erreichbar und befindet sich in über 270 Metern Höhe. Erbaut wurde er zur Weltausstellung und war 1889 fertig gestellt.
  • Champs-Elysées: Der Prachtboulevard mit dem Triumphbogen (der einst von Napoleon in Auftrag gegeben wurde, bei seiner Fertigstellung 30 Jahre später war dieser übrigens schon längst nicht mehr am Leben). 70m breit, fast 2km lang. Glanz, repräsentative Architektur und Luxusmarken wohin man blickt. Genuss, Kultur und Luxus lassen sich fast Einatmen. Hier wird übrigens auch die große Parade zum Nationalfeiertag am 14. Juli abgehalten.
  • Die Basilika Sacré-Cour auf dem Montmartre ist wunderschön und strahlendweiß. Von hier hat man einen wunderbaren Ausblick über die Dächer von Paris. Romantisch ist es auch, gerade bei Sonnenuntergang. Bringt euch ruhig ein Fläschchen Rotwein mit. Der schmeckt bei der Aussicht besonders gut.
  • Notre-Dame de Paris ist eines der bedeutendsten Bauwerke Europas. Wenn ihr mit Wissen angeben wollt: hier ist Frankreichs Kilometer 0, der Referenzpunkt für alle Entfernungsangaben in Frankreich. Über 9.000 Besucher haben während eines Gottesdienstes Platz und die gruseligen Wasserspeier, die Grotesken, sitzen oben auf den Türmen in fast 70 Metern Höhe. Ein tolles Fotomotiv übrigens – für Schwindelfreie. Vielleicht trefft ihr ja auch auf den Glöckner… 😉
  • Kultur findet ihr im Centre Pompidou – „Wissen für alle“, sagte zumindest damals schon meine Französischlehrerin. Aber man findet neben einer Bücherei oder dem Museum für Moderne Kunst hier auch viele Kneipen – das hatte sie damals natürlich nicht erwähnt. Auffällig und fotogen: sämtliche Versorgungsleitungen und –rohre sind nach außen verlegt.
  • Noch viel mehr Kunst gibt es natürlich im Louvre, immerhin dem größten Museum der Welt. Über 35.000 Ausstellungsstücke auf 73.000 Quadratmeter. Zieht euch also bequeme Schuhe an und Geduld wäre auch gut, über 10 Millionen Besucher bestaunen jährlich die großen Meister und Bilder wie natürlich die Mona Lisa und die Venus von Milo.
  • Symbolträchtig, wie man es auch gerne nimmt, sind die kleinen Schwestern der Freiheitsstatue (die Große wurde ja einst den USA von den Franzosen zur Unabhängigkeit geschenkt). Gleich fünf kleinere Freiheitsstatuen findet man in Paris.
  • Abwechslung, Shows und Konzerte findet man heute immer noch im Moulin Rouge, dem früher „verruchten“ Varieté im Viertel Montmartre.
  • Und für den morbiden Charme sorgen die Katakomben, die sich weit verzweigt in Paris Untergrund erstrecken. Seit dem Ende des 18. Jahrhunderts werden hier Gebeine bestattet, früher diente es mal als unterirdischer Steinbruch für Kalkstein.
  • Eine Touristenattraktion ist auch die letzte Ruhestätte sehr berühmter Menschen, wie Jim Morisson, Chopin oder Oscar Wilde. Sie alle liegen auf dem Friedhof Père Lachaise bestattet. Der Friedhof gleicht einem Park und die teils kunstvollen Gräber sind ebenfalls ein gutes Fotomotiv.
  • Wer genug Zeit hat, fährt natürlich auch nach Versailles und schaut sich das prachtvolle Schloss samt Spiegelgalerie und königlichem Schlafzimmer an. Es ist mit seinem Park seit 1979 Teil des Unesco Weltkulturerbes und wer sich dafür interessiert, sollte auch unbedingt
  • einen Spaziergang am Seine-Ufer machen, das ebenfalls seit 1991 zum Weltkulturerbe zählt.

Paris, © Jochen KohlWas man aber auf keinen Fall in Paris vergessen sollte, denn das kann man hier wirklich gut: in der Hektik die Seele baumeln lassen und einen Kaffee in einen der vielen Straßencafés genießen, ein Pain au Chocolat dazu – und einfach nur dem Treiben zusehen.

Und nun müsst ihr entscheiden, was auch nach Paris zieht: die Architektur, Mode, Kunst, Kultur, Flair, die unverwechselbare Atmosphäre – oder gar die Liebe? Paris ist immer eine Reise wert, warum es also nicht mal im Rahmen eines Fotoworkshops entdecken und dabei noch etwas lernen?

 

Fotos: © Jochen Kohl

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Die Autorin

Verena Heroven

Verena Heroven

Partnermanagement & Marketing

Dipl. Medienwirtin, Schwerpunkt Marketing

Ihre Familie, vor allem ihre beiden kleinen Töchter, sind ihr Lebensmittelpunkt. Verena ist außerdem sportbegeistert und immer auf der Suche nach neuen Baustellen, sei es zu Hause, privat oder im Job. Verena schlägt ein Glas Sekt nicht aus, hat eine gesunde Portion Biss und ist extrem begeisterungsfähig. Stillstand gibt es bei ihr nicht und Schlaf wird zudem ja auch eher überbewertet ...

Zuständig für: Kooperationen, Partnermanagement & Marketing

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