So vielfältig wie die Natur – unsere Workshops zum Thema

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Blütenträume, © Hans-Peter Schaub
Blütenträume, © Hans-Peter Schaub

Blütenträume, © Hans-Peter Schaub

Die Natur fasziniert uns auf allen erdenklichen Ebenen und spricht unsere Sinne an. Sie bietet natürlich auch unendliche viele Möglichkeiten und Anreize für die Fotografie. Dabei kann es um die Motivwahl oder die verschiedenen Techniken, um Wahrnehmung und künstlerische Ansätze gehen. Natur ist erlebbar und entspannt uns und wir möchten auf verschiedenste Art und Weise festhalten, was uns „draußen“ begegnet und fasziniert.
Daher haben wir zu diesem Themenschwerpunkt einige Workshops renommierter Referenten zusammen getragen und laden euch ein, ihre Sicht der Natur zu teilen, zu erleben und von ihrem Können und ihren Anregungen zu profitieren.

Von zarten Blüten und ganzen Landschaften

Blütenträume, © Hans-Peter Schaub

Blütenträume, © Hans-Peter Schaub

Ihr liebt Abwechslung, seit auf der Suche nach neuen, faszinierenden und sinnlichen Motiven? Konzentriert euch doch auf Pflanzen und Blüten! Die floralen Motive, die übrigens in ihrer üppigen Vielfalt zahlreich im Landschaftspark beheimatet sind, vermögen es, Emotionen beim Betrachter auszulösen. Allerdings nur, wenn die Fotos mehr sind als nur ein dröges und nüchternes Abbild. Mit einem Hauch Kreativität gelingt es, dass Pflanzenaufnahmen begeistern können. Spielt mit Schärfe und Unschärfe, experimentiert mit dem Zusammenspiel der Farben und wählt wirkungsvolle Ausschnitte. Wie ihr eure Vorstellungen umsetzen könnt, erklärt euch Dr. Hans-Peter Schaub, der bekannte Naturfotograf (von Haus aus übrigens Biologe) in dem Workshop „Blütenträume – subjektive Pflanzenfotografie“ am Freitag. Erfahrt wichtige theoretische Grundlagen und erkundet dann gemeinsam den Landschaftspark, um euer Wissen direkt praktisch umzusetzen. Nutzt Makroobjektive und Nahlinsen und fangt die Natur ein.

Gerührt und geschüttelt © Hans-Peter Schaub

Gerührt und geschüttelt © Hans-Peter Schaub

Nur Blümchen müssen es nicht sein, aber Landschaften faszinieren euch? Es müssen nicht immer motivträchtige Landstriche und Gegenden sein, die es zu fotografieren lohnt. Viel mehr kommt es auf die Inszenierung, das Ungewöhnliche und kreative neue Ansätze an. „Gerührt und geschüttelt“ – das ist das Motto bei Hans-Peter Schaubs zweitem Seminar an unserem Photo+Adventure-Wochenende. Zoomen, wackeln, schütteln, gewollt unscharf oder selektiv scharf – testet und probiert. Spielt mit Blende, Brennweite, Belichtungszeit und vor allem mit Bewegung. Ganz sicher erhaltet ihr einmalige und außergewöhnliche Aufnahmen – und dazu noch von der bezaubernden Kulisse des Landschaftsparks.

Landschaften lebendig erscheinen lassen

Lebende Landschaften © Uwe Statz

Lebende Landschaften
© Uwe Statz

Landschaften möglichst lebendig erscheinen zu lassen und nicht bloß Abbilder schaffen, das ist eine wahre Kunst. Möglich wird das mit dem Einsatz geeigneter Filter. Uwe Statz zeigt euch, wie ihr Kontraste beherrscht und Dynamik kreativ nutzen könnt, um Landschaftsaufnahmen mit besonderer Wirkung zu erzeugen. Uwe selbst ist überzeugter Nutzer von Filtern in der Fotografie. Denn „mit digitalen und optischen Filtern nehmen wir Einfluss auf die Bildgestaltung und damit auch
auf die Bildqualität“, so Uwe. Uwe wird euch zeigen, welchen Filter ihr einsetzen müsst, um eure Bildidee Realität werden zu lassen. Mit Filtern können Naturschauspiele eingefangen und betont werden, die sonst oftmals dem menschlichen Auge verborgen bleiben würden. Bilder können so auch wesentlich emotionaler wirken. In diesem Workshop beschäftigt ihr euch zudem mit Bewegung und Dynamik, die durch eine gesteuerte Unschärfe entsteht. Die Kombination der passenden Filter mit Bewegungsunschärfe erschafft außergewöhnliche, faszinierende Bilder. Der Einsatz von stabilen Stativen ist bei der Langzeitbelichtungen unerlässlich. Besonders praktisch: die Firma Manfrotto stellt euch für diesen Workshops Stative zur Verfügung, die ihr für eure Aufnahmen nutzen könnt. Ihr müsst also nicht eure eigenen Stative mit schleppen, sondern könnt euch einfach welche ausleihen und testen.
Mehr zum Workshop „Lebende Landschaften – Kontraste beherrschen und kreativer Umgang mit Dynamik“ lest ihr hier.

Von alten Meistern inspirieren lassen

Naturbild und Epoche, © Martin Timm

Naturbild und Epoche, © Martin Timm

Sollten wir vielleicht mal stehen bleiben oder unsere fotoästhetischen Ansprüche neu überdenken? In seinem Workshop „Naturbild und Epoche“ bietet euch Martin Timm genau das an und nutzt die ästhetischen Muster, die wir aus der Malerei kennen, um neue Ansätze und Ideen für die Landschaftsfotografie zu finden.
„Frischer Kick beim Blick zurück: von den Impressionisten bis zum Blauen Reiter und darüber hinaus. Ganz eigene Visionen hatten sie, die großen Meister der Landschaftsmalerei. Was die anderen mochten, schoben sie beiseite; sie zeigten Leidenschaft, Energie und ganz individuelle Sichtweisen.“ Das meint Martin Timm und verspricht euch einiges: „Auch wir können unsere Naturfotografie weiter wachsen lassen. Auch wir können Tore öffnen und neue Wege mit einer eigenen Bildsprache gehen. In diesem visionären Workshop erleben wir Malstile nach. Wir lassen uns inspirieren von Gemälden und fotografieren wahlweise aus Sicht des Impressionismus, der Romantik und des Expressionismus: Wie haben es die Maler dieser Epochen getan, und was kann stilistisch davon in unsere Landschaftsfotos einfließen?“
Lasst euch inspirieren und entwickelt Berührungspunkte zwischen Mal-Epochen und Kamera-Blick. Seit offen und versucht etwas neues, um einzigartige Landschaftsfotos zu schaffen.

Wahrnehmung ist der Schlüssel zu einer stimmigen Bildaussage

Wahrnehmung und Fotografie, © Harald Gorr

Wahrnehmung und Fotografie, © Harald Gorr

Mit ungewöhnlichen Ansätzen beschäftigen sich auch Birte Müller und Dr. Harald Gorr in ihrem Workshop „Wahrnehmung und Fotografie“ und bieten euch Basiswissen zum Thema menschlicher Wahrnehmung und Bildgestaltung an. Um überzeugende Fotos zu machen und eine stimmige Bildaussage zu erreichen, ist es wichtig zu erkennen, wie unser Auge wahrnimmt und was unser Gehirn unternimmt, um die für uns wesentlichen Informationen heraus zu filtern.
In diesem experimentellen Workshop erfahrt ihr, wie ihr Grundmuster der Natur erkennt und mit eurem gewählten Fotomotiv festhalten könnt. Denn bei richtiger Nutzung der natürlichen Gesetzmäßigkeiten wird ein belangloses Foto plötzlich aufregend.
„Ein gutes Foto regt unsere Fantasie an! Wir versuchen die abgebildete Situation mit Leben zu füllen. Fehlen Bildinformationen dann werden sie von unser Gehirn ganz selbstverständlich und intuitiv mit passenden Inhalten ergänzt. Wenn man einmal verstanden hat, nach welcher Logik unser Gehirn dabei vorgeht, weiß man auch, wie sich die Fantasie beim Betrachten eines Bildes lenken lässt. Es lohnt sich daher, beim Fotografieren immer auch darauf zu achten, was man auf dem Foto bewusst nicht abbildet“, rät euer Referent Harald Gorr.

Noch mehr Inspiration erwartet euch auf unserer Messe, zum Beispiel bei den verschiedensten Ausstellungen wie etwa der zum Fotowettbewerb „Europäischer Naturfotograf des Jahres“ von der Gesellschaft Deutscher Tierfotografen (GDT) – bei jedem Workshopticket ist wie immer wieder ein Messeticket dabei.

Die Autorin

Verena Heroven

Verena Heroven

Partnermanagement & Marketing

Dipl. Medienwirtin, Schwerpunkt Marketing

Ihre Familie, vor allem ihre beiden kleinen Töchter, sind ihr Lebensmittelpunkt. Verena ist außerdem sportbegeistert und immer auf der Suche nach neuen Baustellen, sei es zu Hause, privat oder im Job. Verena schlägt ein Glas Sekt nicht aus, hat eine gesunde Portion Biss und ist extrem begeisterungsfähig. Stillstand gibt es bei ihr nicht und Schlaf wird zudem ja auch eher überbewertet ...

Zuständig für: Kooperationen, Partnermanagement & Marketing

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