DYI Lightbox - hinterleuchteter Fotorahmen

Der Herbst scheint Einzug gehalten zu haben und schon nutzt unsere Kollegin Verena die frühe Dunkelheit zum Basteln. Ihr neuestes Projekt: ein hinterleuchteter Fotorahmen.

Im Beitrag lest ihr, was ihr dazu braucht und wie es geht.

 

Beleuchteten Fotorahmen (Lightbox) selber basteln

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DYI Lightbox - hinterleuchteter Fotorahmen

Langsam wird es draußen wieder früh dunkel und damit beginnt für mich die Bastelzeit. Mein letztes Projekt war ein beleuchteter Bilderrahmen. So eine Lightbox oder einen „Leuchtkasten“ gibt es im Moment überall zu kaufen. Dort kann man einfach Sprüche oder Daten rein setzen, Licht anschalten und fertig – schon sieht es aus wie eine alte, amerikanische Kinowerbung. Aber so wirklich persönlich ist das ja nun auch nicht, weshalb ich die Fotorahmen-Variante ausgesucht und direkt einmal getestet habe.

Vorweg: Schwer ist es nicht, die Materialien sind schnell besorgt und das Ergebnis kann sich sehen lassen.

Ihr benötigt:

  • einen IKEA Ribba Rahmen (23×23 cm, Kosten 4,99 €) – klar, ein anderer Rahmen tut es auch, aber dieser bietet sich an
  • eine Lichterkette mit 10 LEDs (ich habe blaue Lichter genommen, aber weiß oder eine jede Farbe geht natürlich auch); je nachdem, wo ihr den Rahmen platzieren möchtet, bietet sich eine Batterielichterkette an
  • ein Foto, ausgedruckt auf dünnem Papier mit möglichst kräftigen Konturen und Kontrasten
  • Transparentpapier (aus dem Bastelladen, dort gibt es auch schön gemusterte oder transparente Effektfolien, die sich ebenfalls eignen)
  • Heißklebepistole
  • Teppichmesser
  • transparenten Kleber

So geht es:

Zunächst sucht ihr ein passendes Foto aus und druckt dieses auf möglichst dünnem Papier in schwarz/weiß mit kräftigen Konturen und Kontrasten aus, denn dann scheint es besser durch. Natürlich geht auch der Farbausdruck, aber mir gefällt die monochrome Variante und ich habe keinen Farbdrucker zu Hause. 😉

Dann packt ihr den Ribba Fotorahmen aus. Das enthaltene Passepartout könnt ihr zum Abmessen des Transparentpapiers benutzen, den Innenrahmen legt ihr zur Seite. Für die besonders Faulen unter euch: Ihr könnt auch das nicht durchscheinende Passepartout statt eines Transparentpapiers verwenden, dann wird nur das Foto hinterleuchtet – eine denkbare Variante.

Alle anderen schneiden nun das Transparentpapier zu. Der Ribba Rahmen hat mit seinen 23x23cm kein normales DIN Format, ein auf DIN A4 ausgedrucktes Bild reicht also in Höhe und Breite nicht vollständig für den Rahmen. Aber das macht gar nichts, ganz im Gegenteil, das Licht scheint so viel besser durch. Wir schneiden also das Transparentpapier auf Rahmengröße zu und kleben dann das (ebenfalls zugeschnittene) Foto mit einem transparenten Kleber auf das Transparentpapier. Ich habe es mittig aufgeklebt, damit das Licht besser durchscheint. Kurz trocknen lassen. Legt es in den Rahmen und schaut, ob es euch so gefällt.

Im nächsten Schritt klebt ihr die Lichterkette an. Entweder klebt ihr sie direkt an die Rahmeninnenseite machen oder, und das finde ich sehr praktisch, an den Innenrahmen. Letzteres hat den Vorteil, dass ihr den Innenrahmen jederzeit entfernen könnt, um das Transparentpapier mit dem Foto ganz nach Belieben auszutauschen. Dann setzt ihr den Innenrahmen einfach wieder ein. Wenn ihr die Lichterkette direkt an den Rahmen klebt, dann wird ein Austauschen ggf. etwas umständlicher.

Ich habe die Lichterkette mit einer Heißklebepistole angeklebt. Das hält super, allerdings müssen die blöden Fäden, die sich irgendwie immer ziehen, hinterher entfernt werden, denn sie scheinen sonst unschön durch. Achtet auf jeden Fall darauf, dass die Lämpchen unterhalb des Kabels angebracht werden. Ansonsten sieht man später die Kabelstränge im Hintergrund. Am besten klebt ihr die Kabel so hoch wie möglich am Innenrahmen fest.

Zum Schluss setzt ihr den Bilderrücken auf. Der Rahmen hat hinten eine Aussparung, dort könnt ihr die Kabel einfach durchführen.

Das war es auch schon. Licht an und freuen!

Die Autorin

Verena Heroven

Verena Heroven

Partnermanagement & Marketing

Dipl. Medienwirtin, Schwerpunkt Marketing

Ihre Familie, vor allem ihre beiden kleinen Töchter, sind ihr Lebensmittelpunkt. Verena ist außerdem sportbegeistert und immer auf der Suche nach neuen Baustellen, sei es zu Hause, privat oder im Job. Verena schlägt ein Glas Sekt nicht aus, hat eine gesunde Portion Biss und ist extrem begeisterungsfähig. Stillstand gibt es bei ihr nicht und Schlaf wird zudem ja auch eher überbewertet ...

Zuständig für: Kooperationen, Partnermanagement & Marketing

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